Wurmbekämpfung auf moderne Art: Pro Entwicklungshemmer (Inhibatoren) – Contra Kontaktgift mit Resistenz

Tomodachi Wurmkiller ist kein Killer sondern ein Entwicklungshemmer, der die Vermehrung der Parasiten Im Teich nachhaltig und lange verhindert. Ja, auch hier wird es in der Tat langsam eng auf dem Markt im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Verfügbarkeit von Anti-Wurmmitteln!
Praziquantel muss in der doppelten bis dreifachen Menge dosiert werden, damit es irgendwie Aussicht auf Erfolg hat und bezahlen kann oder will man eine teichweite Behandlung mit Praziquantel auch nicht wirklich. – Also ist Praziquantel  schon aufgrund der Resistenzbildung bei den meisten Wurmarten ziemlich schnell aus dem Rennen.
Andere Kontaktgifte, wie Mebendazol-Closantel oder Trichlorfon wirken zwar noch immer, doch bekommt man sie nicht ohne “Beschaffungskriminalität” zu kaufen.

Aber…. es gibt viel bessere Anti-Wurmmittel, die noch erhältlich sind, ohne Resistenzen, mit lang anhaltender Wirksamkeit.
Die Wirkstoffe Diflubenzuron und Cyromazin sind sogenannte Chitin-Inhibatoren – Entwicklungshemmer, die Eier und Larven der Würmer und Karpfenläuse innerhalb kürzester Zeit abtöten und somit, je nach Wassertemperatur, schnell und zuverlässig befallsbefreiend wirken. Beide Mittel bleiben bis zu 20 Tage im Wasser wirksam. Ein Wasserwechsel empfiehlt sich bei beiden Antiwurmmitteln vor der Teichbehandlung.

Sofern sich die gängigen Würmer, wie Daktylogyrus, Gyrodaktylus und Lernea  sowie Karpfeläuse (Argulus) nicht abgewöhnen, im Entwicklungszyklus Chitin zu “verwenden”, sind Resistenzbildungen praktisch ausgeschlossen und unmöglich.

Dactylogyrus – Der Kiemenwurm

Tomodachi Wurmkiller bekämpft Dactylogyrus und andere Parasiten Der Dactylogyrus, der Kiemenwurm, unterscheidet sich von seinem Artverwandten, dem Hautwurm dadurch, dass er mehrere Augenpaare aufweist und Eier legt.

Kiemenwürmer sind mehrzellige Ektoparasit, die, wie der Name schon sagt, die Kiemen der Fische, hauptsächlich aus der Familie der Karpfen, befallen. Sie können bis zu 3 Millimeter groß werden.

Dieser Parasit hält sich mit Hilfe von Haken, Zähnen und Klammern an den Kiemen des Fisches fest und ernährt sich von Schleim und Blutpartikeln.

Die meisten Fische sind resistent gegen einzeln auftretende Parasiten, kommt es jedoch zu einem Massenauftreten, steigt ihre Anfälligkeit. Gründe für solch ein Massenauftreten sind überwiegend schlechte Haltung und Hygiene.

Übertragen werden Kiemenwürmer durch Wasserpflanzen oder neue Fische, die in Kontakt mit dem bisherigen Bestand geraten.
Gottseidank gibt es ein Mittel gegen diese lästigen Plagegeister – Tomodachi Diflubenzuron Wurmkiller beseitigt Kiemenwürmer, Hautwürmer und Karpfenläuse effektiv und nachhaltig, auch bei Goldfischbesatz und Störbesatz – problemlos!!!

Anzeichen für ein Massenauftreten zeichnen sich ab, wenn der Fisch lethargisch wird, nahe an der Oberfläche schwimmt und nicht mehr frisst. Die Kiemen sind geschwollen und der Fisch verträgt keine niedrige Sauerstoffkonzentration mehr. Eine “kauende Bewegung” des Fischmauls ist ein deutliches Indiz für Kiemenprobleme beim Koi. Oft endet ein massiver Kiemenwurmbefall tödlich, da der geschwächte Koi  schnell zu einem Ziel für verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen und einzellige Ektoparasiten wird.