Woher kommen Koikrankheiten?

Da jeder Teich individuell in der Größe, Fischbesatz, Filtersystem und äußeren Einflüssen ist, liegt die genaue Herkunft der Parasiten jedem Teich selbst zu Grunde. Manche Parasiten werden von unbemerkten Besuchern wie beispielsweise Vögel eingeschleppt, andere wiederum gelangen mit Witterungseinflüssen in unseren Teich. Es existieren jedoch auch Erreger, die sich latent in fast jedem Gewässer befinden. Akuter und massiver Stress kann ebenfalls Krankheiten hervorrufen. Generell ist unsere Wasserqualität von großer Bedeutung.
Ein Beispiel: Fasst Ihr Teich 10.000 Liter und der Fischbesatz beträgt mehr als zehn Koi? Hier steigt nicht nur das Risiko krankheitserregender Bakterien, sondern auch eine Vergiftung durch Ammoniak und/oder Nitrit. Wenn der Filter zudem unterdimensioniert ist, können diese fischgiftigen Wasserparameter nicht mehr von alleine absorbiert werden und wir müssen eingreifen (Nitrifikation: Abbauprozess durch aerobe Bakterien von Ammonium zu Nitrit und von Nitrit zu Nitrat). Sparen Sie an der richtigen Stelle, dies ist keineswegs die Filtration!

Argulus – Die Karpfenlaus

Ein wirksames Mittel gegen Karpfenläuse und Würmer am Koi ist Tomodachi Wurmkiller mit Diflubenzuron. Die Karpfenlaus – gefürchtet, sehr gefährlich und sehr leicht übersehen – gehört zur Gattung der Krebstiere, man findet sie in Teichen und Aquarien.

Zwar kann sie bis zu 10 Millimeter groß werden, jedoch bleibt sie zumeist kleiner als 2 Millimeter und ist somit für das menschliche Auge leicht zu übersehen. Man nimmt den Parasiten meist nur als einen kaum erkennbaren, dunklen Fleck wahr.

Wenn die Karpfenlaus einen Fisch befällt, siedelt sie sich meistens an einer Flosse oder am Kopf an. Dabei hält sie sich mit Antennen, Saugnäpfen und Krallen an ihrem Wirt fest.

Sie ernährt sich von Blut und Gewebeflüssigkeit. Ihre Nahrung nimmt sie über einen Rüssel auf, durch den sie gleichzeitig ihren gerinnungshemmenden Speichel absondert, um die Wunde länger offen zu halten. Der eigentliche Stich ist für die Karpfen ungefährlich, jedoch können durch den Speichel Erreger der Bauchwassersucht übertragen werden.

Ein infizierter Fisch wird lethargisch und es zeichnen sich rote Läsionen ab.
Aber…. keine Sorge… mit Tomodachi Wurmfrei mit dem entwicklungshemmenden Wirkstoff Cyromazin bekommt man, neben Würmern und Fischegeln, auch die Karpfenlaus schnell und zuverlässig aus dem Koiteich und Gartenteich verbannt. Allerdings sollte man die Behandlung bei Karpfenlausbefall immer wiederholen und erst danach den empfohlenen Wasserwechsel durchführen.

Hochleistungsfilterbakterien Tomodachi Bakki-Booster

Tomodachi Bio-Balance Bakki-Booster: Hochleistungs-Filter- und Starterbakterien für gesundes Wasser und eine stabile Biologie in unseren Koiteichen.

Gönnen Sie sich und Ihren Koi einen unbeschwerten Teichgenuss mit den Hochleistungsfilterbakterien von Tomodachi Selbst Koiteiche mit perfektem Management  brauchen hin und wieder ein wenig Unterstützung. Starke Temperaturveränderungen, besonders im Frühjahr, können ein sonst sehr stabiles Teichsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Im Herbst bieten Laubeintrag und abgestorbene Pflanzenreste Algen eine ideale Nahrungsgrundlage.
Ein Filter braucht geregelt frische, aktive Mikroorganismen. Es ist sehr beruhigend, wenn man dann so hocheffektive Helfer an seiner Seite hat.

Die Tomodachi Teichpflegeprodukte sind konzipiert zur Unterstützung der Biologie des Teiches im Alltag und in Krisensituationen.
Kleine Anwender- oder Schönheitsfehler sind mit ihrer Hilfe leicht zu korrigieren. Dabei können die Tomodachi Pflegemittel, richtig angewendet, für alle Teichbewohner ohne Bedenkten eingesetzt werden, da sie zu 100% natürlich sind.

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Dactylogyrus – Der Kiemenwurm

Tomodachi Wurmkiller bekämpft Dactylogyrus und andere Parasiten Der Dactylogyrus, der Kiemenwurm, unterscheidet sich von seinem Artverwandten, dem Hautwurm dadurch, dass er mehrere Augenpaare aufweist und Eier legt.

Kiemenwürmer sind mehrzellige Ektoparasit, die, wie der Name schon sagt, die Kiemen der Fische, hauptsächlich aus der Familie der Karpfen, befallen. Sie können bis zu 3 Millimeter groß werden.

Dieser Parasit hält sich mit Hilfe von Haken, Zähnen und Klammern an den Kiemen des Fisches fest und ernährt sich von Schleim und Blutpartikeln.

Die meisten Fische sind resistent gegen einzeln auftretende Parasiten, kommt es jedoch zu einem Massenauftreten, steigt ihre Anfälligkeit. Gründe für solch ein Massenauftreten sind überwiegend schlechte Haltung und Hygiene.

Übertragen werden Kiemenwürmer durch Wasserpflanzen oder neue Fische, die in Kontakt mit dem bisherigen Bestand geraten.
Gottseidank gibt es ein Mittel gegen diese lästigen Plagegeister – Tomodachi Diflubenzuron Wurmkiller beseitigt Kiemenwürmer, Hautwürmer und Karpfenläuse effektiv und nachhaltig, auch bei Goldfischbesatz und Störbesatz – problemlos!!!

Anzeichen für ein Massenauftreten zeichnen sich ab, wenn der Fisch lethargisch wird, nahe an der Oberfläche schwimmt und nicht mehr frisst. Die Kiemen sind geschwollen und der Fisch verträgt keine niedrige Sauerstoffkonzentration mehr. Eine “kauende Bewegung” des Fischmauls ist ein deutliches Indiz für Kiemenprobleme beim Koi. Oft endet ein massiver Kiemenwurmbefall tödlich, da der geschwächte Koi  schnell zu einem Ziel für verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen und einzellige Ektoparasiten wird.

Ein paar Regeln für eine gute und stabile Koigesundheit

Sorgen Sie für einen gleichbleibenden PH-Wert und versuchen Sie nicht, durch Chemikalien den PH-Wert zu verändern.

Umso kälter die Umgebung ist, desto tiefer sollte der Teich sein.

Arbeiten Sie nie mit Pestiziden in der Nähe des Teiches

Benutzen Sie lieber zwei kleine Pumpen als eine Große. So verringert sich das Risiko für die Fische, wenn eine Pumpe ausfällt.

Die Filter sollten ständig laufen und müssen gereinigt werden. Die Häufigkeit ist abhängig von der Anzahl der Koi und der Menge des Futters.

Wechseln Sie in der Woche circa 10% des Wassers in Ihrem Teich. So sollte der PH-Wert nicht schwanken und die Fische werden nicht zu sehr gestresst.

Es sollte immer genug Sauerstoff in den Teich gepumpt werden. Am besten gelingt dies mit Hilfe von Membrankompressoren in Verbindung mit Luftsteinen oder Tellerbelüftern.

Koi mit eine guten genetischen Veranlagung können über 30 Jahre alt werden und wachsen etwa 15 Jahre lang, wenn auch nach fünf Jahren langsam. Schon das Befolgen dieser einfachen Regeln kann dazu beitragen, dass Sie über einen sehr langen Zeitraum viel Freude an Ihren Fischen haben.

Ausbruch von Columnaris

Die Symptome sind eindeutig, sie begannen mit Mattigkeit nahezu aller Tiere im großen Becken und dem Absondern erster einzelner Fische aus der Gruppe. Dann zeigten sich vom Maulbereich ausgehende Verpilzungen wie weiße Watte (engl. cotton, Baumwolle) als Sekundärkrankheit. Innerhalb von 8-10 Stunden kommt es zum Sterben der Tiere, manchmal mit extrem dynamisch anwachsenden Hautveränderungen (Schleimhautveränderungen) verbunden. Der Pilz wird Saprolegnia (Wiki Saprolegnia: „ein wattebauschartiges Aussehen“) sein.

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Stress und seine Auswirkungen

Stress bei Koi ist der häufigste Auslöser für Krankheiten. Er schädigt das Immunsystem und verhindert den natürlichen Abwehrmechanismus gegenüber Krankheitserregern.

Stress wird hauptsächlich durch Veränderungen und schlechte Wasserqualität verursacht, denn Koi sind nicht sehr anpassungsfähig.

Hauptursachen für Stress sind eine Veränderungen der Wasserqualität, also des PH-Wertes, der Temperatur, Verschmutzungen, Chemikalien, eine zu geringe Sauerstoffversorgung und eine wachsende Anzahl von Parasiten.

Aber auch Maßnahmen wie das Fangen und Transportieren, überfüllte Teiche und das Umsetzen in einen neuen Teich stressen den Fisch und schwächen somit sein Immunsystem. Dies macht es Bakterien und Parasiten leicht, in den Körper des Fisches einzudringen und ihm zu schaden.

Normalerweise befinden sich ständig Krankheitserreger im Wasser, aber solange die Fische nicht gestresst sind, kann ihr Immunsystem diese abwehren.

Man sagt, bakterielle Infektionen können vermieden werden, wenn der Fisch vor allem im Frühjahr keinen Stresssituationen ausgesetzt ist, da zu diesem Zeitpunkt die Wassertemperaturen ansteigen und dies für einen Koi schon anstrengend genug ist. Auch die Vitamine A , C und E stärken das Immunsystem, genau wie Spuren des Metals Selenium.

Wie der Körper des Koi auf Stress reagiert

Wenn es zu Stresssituationen kommt, wird ein Teil des Gehirns stimuliert, was eine Kette von Reaktionen im Körper auslöst:

Epinephrin wird freigesetzt, dieses Hormon wird in Flucht- oder Kampfsituationen ausgeschüttet, der Herzschlag steigt an, wodurch der Körper mit extra Sauerstoff versorgt wird, die Leber bewegt Glycogen, eine weitere Energiequelle. Das Hormon Cortisol wird freigesetzt, welches den Stoffwechsel verändert.

Wenn die “Gefahr” für den Koi vorüber ist, wird er sich in eine Ecke zurückziehen und sich äußerlich beruhigen, die körperlichen Auswirkungen der Stresssituation werden allerdings noch lange anhalten.

Von den Auswirkungen betroffen sind vor allem Herz und Kiemen. Das Herz eines Koi schlägt normalerweise langsam, wird aber bei Stress zu Höchstleistungen angetrieben. Die Kiemen werden anfälliger für Krankheitserreger und Parasiten.

Wenn es Bakterien gelingt, in den Körper eines Fisches zu gelangen, produziert dieser eine Überzahl an weißen Blutkörperchen, welche nun versuchen, sich die Krankheitserreger einzuverleiben.

Sie umhüllen die Bakterien und Enzyme helfen, diese zu zerstören. Sie werden letztendlich durch den Urin ausgeschieden.

Viele Bakterien sind allerdings resistent gegen weiße Blutkörperchen oder können ihre Hülle durchbrechen, sodass sie sich schnell im Körper des Fisches ausbreiten.

Bei Stress ist der Körper zu sehr abgelenkt, um eine Ausweitung der Bakterien erfolgreich zu verhindern. Diese greifen den Darm an und gelangen in den Blutkreislauf, was zu schweren Infektionen führen kann.

Das Wasserwundermittel Tomodachi Wonder Water

Tomodachi Wonder Water Koi Protection – gesunder Lebensraum Wasser bedeutet gesunde und schöne Koi

Magic White Powder von Tomodachi Koigesundheit und Wasserqualität hängen untrennbar zusammen! Lesen Sie hier über das Geheimnis des Tomodachi Wundermittels.
Das Tomodachi Wasserwundermittel schenkt uns und unseren Koi bei geregelter Anwendung superklares, gesundes Wasser und einen ungetrübten Teichgenuss! Die meisten Leute  mit Wasserproblemen sind wie wir natürlich zuerst skeptisch und fragen sich, was so ein Pülverchen wohl im Wasser bewirken mag. Dass Tomodachi Wonder Water rein natürlich ist (es enthält wirklich kein Zinkoxid oder Zinksulfat!) ist aber schließlich ein Argument.
Und man hatte ja nicht viel zu verlieren, – war das Wasser doch ohnehin immer grün, rang man ewig mit Fadenalgen und kämpfte permanent gegen schwankende pH-Werte, von einer stabilen Gesamthärte ganz zu schweigen! Für eine einigermaßen funktionierende Filterbiologie kippte man ja schließlich auch alle möglichen Starter und Zaubermittel in den Teich.
Wir haben Tomodachi Wonder Water ausprobiert und kamen gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Sollte dieses Pulver denn wirklich das Ende aller Sorgen rund um das Teichwasser sein? ….Ja, – so ist es. Der Tomodachi Wasserverbesserer wirkt so einfach, dass es beinahe schmerzt!

Doch wo liegt das Geheimnis der beinahe unglaublichen Wirksamkeit dieses simplen, natürlichen Wasser – Wundermittels????

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Einfache Maßnahme gegen Columnaris

„Da Flexibacter columnaris offensichtlich nur geschwächte Tiere befällt, ja sogar eng zusammen gehaltene Fische in sehr sauberem Wasser nicht infizierbar sind, ist auch die einzige Behandlungsmöglichkeit der Wasserwechsel. Man muss sich einfach vorstellen, dass bei dieser Erkrankung ein ungeheures Heer von Bakterien im Wasser und auf den Fischen unterwegs ist, dass die Tiere keine Chance haben, diesem Erregerdruck auch nur ansatzweise zu entgehen. Führt man nun Wasserwechsel in Größenordnungen um ca. 80 % des Gesamtvolumens durch, wird die Erregerzahl um genau den selben Prozentsatz gesenkt. Dies hilft den Fischen augenblicklich. Die Wasserwechsel in dieser Menge sollten möglichst lange, wenigstens bis zum sichtbaren Abklingen der Symptome, täglich durchgeführt werden. Selbstverständlich sollte das Frischwasser geeignet und richtig temperiert sein.“
Behandlung mit Halamid